Wie fange ich mit Chakra-Meditation an?

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How Do I Start Chakra Meditation?
Wellness

Diese einfache Chakra-Meditation für Anfänger hilft dir, deinen Geist zu fokussieren und Energie durch deinen Körper fließen zu lassen, was die Heilung fördert.

Aktualisiert am: 11th June 2025 Veröffentlicht am: 18th August 2026

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    Der Einstieg in jede Art von Meditationspraxis kann einschüchternd sein. Du hast wahrscheinlich schon viel über die Vorteile des Meditierens gehört, bist dir aber unsicher, wie du es genau angehen sollst. Es gibt zwar viele verschiedene Arten der Meditation, doch für Anfänger ist es oft hilfreich, mit etwas zu beginnen, das klare Schritte vorsieht. Deine Aufmerksamkeit nacheinander auf jedes Chakra zu richten, wie unten beschrieben, kann eine hilfreiche Methode sein.

    Verstehe deine Chakren

    Die Chakren sind ein System des feinstofflichen Körpers, was bedeutet, dass sie nicht streng anatomisch definiert sind. Stattdessen wird angenommen, dass sie den Energiefluss (auch Prana genannt) durch deinen Körper steuern. Im Idealfall fließt die Energie ungehindert von der Basis deiner Wirbelsäule bis zur Krone deines Kopfes, aber manchmal bleibt sie unterwegs stecken. Das Visualisieren der Chakren hilft dir dabei, zu erkennen, wo Blockaden vorliegen, und den Prozess in Gang zu bringen, damit der Energiefluss wieder ins Lot kommt. 

    „Chakra“ bedeutet auf Sanskrit „Rad“, daher werden sie oft als sich drehende Energieräder dargestellt. Jedes der sieben Chakren ist mit einem Körperbereich, einer Farbe und einer Keimsilbe verbunden, die zum Mantra-Singen verwendet werden kann.

    1. Muladhara – Wurzel (Basis der Wirbelsäule)

    Farbe: Rot
    Mantra: Lam
    Verbunden mit: Einem Gefühl der Erdung und Stabilität

    2. Svadhistana – Sakralchakra (Unterbauch)

    Farbe: Orange
    Mantra: Vam
    Verbunden mit: Kreativität, Intimität, Fruchtbarkeit, Sexualität, Lust

    3. Manipura – Solarplexus (mittlerer Bauchbereich)

    Farbe: Gelb
    Mantra: Ram
    Verbunden mit: Selbstvertrauen und Kraft

    4. Anahata – Herz

    Farbe: Grün
    Mantra: Yam
    Verbunden mit: Liebe und Vertrauen

    5. Vishuddha – Kehle

    Farbe: Blau
    Mantra: Ham
    Verbunden mit: Selbstausdruck, Wahrheit, Kommunikation

    6. Ajna – Stirnchakra (drittes Auge)

    Farbe: Indigo
    Mantra: Om
    Verbunden mit: Intuition, klarem Erkennen

    7. Sahasrara – Kronenchakra (Kopfspitze)

    Farbe: Lila
    Mantra: Stille
    Verbunden mit: Weisheit und Wissen 

    Wie du erkennst, welches Chakra blockiert ist

    Es gibt keine hundertprozentig sichere Methode, um ein blockiertes Chakra zu diagnostizieren, aber es gibt ein paar Ansätze, mit denen du anfangen kannst.

    1. Schmerzen oder Unwohlsein im Körper
      – Schmerzen im Bauch oder Kopfschmerzen könnten dir zum Beispiel einen Hinweis geben.
    2. Schwierigkeiten in einem entsprechenden Bereich
      Wenn du mit Selbstvertrauen, Kreativität oder dem Äußern deiner Meinung zu kämpfen hast, identifiziere das entsprechende Chakra und konzentriere dich darauf.
    3. Bearbeite das gesamte System
      Wenn du dir nicht sicher bist, widme jedem Chakra die gleiche Aufmerksamkeit. Vielleicht entdeckst du dabei bestimmte Bereiche, auf die du dich konzentrieren solltest.

    Methode zur Chakra-Meditation

    • Stell dir jedes Chakra als sich drehendes Rad, eine Lotusblüte, ein helles Licht oder irgendetwas anderes vor, das für dich funktioniert.
    • Beweg dich vom unteren Ende deiner Wirbelsäule nach oben bis zum Scheitel.
    • Stell dir das Chakra in seiner jeweiligen Farbe vor und wiederhole das dazugehörige Mantra entweder laut oder in Gedanken.
    • Stell dir vor, wie Energie beim Atmen frei durch das Chakra fließt.

    Chakra-Meditation Schritt für Schritt 

    Such dir einen ruhigen Ort und eine bequeme Sitzposition. Wenn du noch keine Erfahrung mit Meditation hast, schau dir unseren Leitfaden für Anfänger an, um mehr darüber zu erfahren, wie und wann du sitzen solltest. Für die Chakra-Meditation eignet sich eine Position im Schneidersitz oder kniend. Wenn du im Schneidersitz sitzt, setz dich auf einen Block oder ein Kissen, sodass deine Knie unterhalb deiner Hüften liegen. So fällt es dir leichter, deine Wirbelsäule lang zu halten. 

    Sitz ein paar Minuten da und atme, um dich in deinem Körper zu erden. Beginne damit, deinen Atem wahrzunehmen, ohne ihn zu verändern. Dann fang an, deine Ein- und Ausatmungen bewusst zu verlängern und zu vertiefen.

    1. Muladhara – Wurzel

    Setze deine tiefen Atemzüge fort und richte deine Aufmerksamkeit auf den unteren Teil deiner Wirbelsäule. Stelle dir dort ein Rot Energierad vor. Chante bei jedem Ausatmen die Silbe „lam“ – ein oder zwei Minuten lang, oder länger, wenn du möchtest

    2. Svadhistana – Sakral

    Lege deine Hände auf deinen Bauch unterhalb des Bauchnabels. Hier befindet sich das Sakralchakra. Stelle dir dort ein sich drehendes Orange Rad vor, während du „vam“ chantest.

    3. Manipura – Solarplexus

    Lege deine Hände auf deinen Bauch oberhalb des Bauchnabels. Stelle dir ein Gelb-Rad vor, das sich an deinem Solarplexus dreht. Singe die Silbe „ram“.

    4. Anahata – Herz

    Lege beide Handflächen flach auf dein Brustbein. Spüre, wie sich deine Brust mit jedem Atemzug hebt und senkt. Die Farbe des Anahata-Chakras ist Grün und die Silbe lautet „yam“.

    5. Vishuddha – Kehle

    Führe deine Hände im Anjali-Mudra an deinen Hals. Spüre die Schwingungen dort, während du „ham“ chantest, und stelle dir Blau vor.

    6. Ajna – Stirn

    Verschiebe dein Mudra in die Mitte deiner Stirn. Chante „om“ und stelle dir ein indigoblaues Rad oder einen Lotus vor, der vor Energie sprüht.

    7. Sahasrara – Kronenchakra

    Führe das Anjali-Mudra an die Spitze deines Kopfes, wobei deine Finger nach oben zeigen, während du dir Lila Licht vorstellst und tief atmest, ohne zu chanten.

    Öffne deinen Geist

    Jedes System, das einer neuen Meditationspraxis Struktur verleiht, macht es einfacher, dranzubleiben und konsequent zu bleiben. Deine Aufmerksamkeit durch Berührung, Visualisierung und Atem auf deine Chakren zu lenken, sind wirkungsvolle Werkzeuge, um Energie zu bewegen und deinen Geist zu klären.

    Von Ann Pizer der seit über 20 Jahren Yoga praktiziert und darüber schreibt.
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