Die Liformer sind eine Gruppe engagierter, fröhlicher Macher, die uns täglich mit ihrer Kreativität, Ehrlichkeit und Liebe zum Yoga inspirieren. Unsere Reihe „Meet the Liformer“ gibt dir die Gelegenheit, sie ein bisschen besser kennenzulernen, herauszufinden, wie sie praktizieren, und dich von ihrer Begeisterung anstecken zu lassen.
Hannah Barrett ist internationale Yogalehrerin, Yogalehrer-Ausbilderin, Autorin und Wellness-Botschafterin. Sie hat einen einzigartigen Unterrichtsstil entwickelt, der Kraft, Kreativität, Achtsamkeit und Mitgefühl vereint. Hannahs innovativer Ansatz und ihre Leidenschaft für ganzheitliche Gesundheit haben weltweit Hunderttausende durch ihre „Yoga Happy“-App, ihre Bücher, Workshops, Lehrerausbildungen und ihre Präsenz in den sozialen Medien inspiriert.

Woher kommst du/wo wohnst du?
Ich komme ursprünglich aus Großbritannien und habe früher in London gelebt, bin aber vor drei Jahren nach Surrey gezogen.
Wie ist Yoga in dein Leben gekommen?
Yoga kam in einer wirklich stressigen Zeit in mein Leben, als ich als Versicherungsmathematikerin arbeitete. Ich suchte nach etwas, das mir half, mit der Überforderung umzugehen, aber erst als mein Mann und ich versuchten, ein Baby zu bekommen, hat Yoga mich wirklich gepackt. Ich begann, täglich selbst zu praktizieren, und das hat mein Leben komplett verändert.
Wann hast du gemerkt, dass du vom Yoga begeistert bist?
In meiner Jugend und in meinen Zwanzigern war ich die typische Perfektionistin und konnte Stress nur sehr schlecht verkraften. Ich habe mich in Yoga verliebt – nicht nur, weil es mir körperlich geholfen hat, sondern auch, weil es meine Denkweise verändert und mir Werkzeuge an die Hand gegeben hat, um mit den Höhen und Tiefen des Lebens umzugehen. Diese tägliche Praxis wurde zu etwas, ohne das ich mir ein Leben nicht mehr vorstellen kann.
Warum praktizierst du?
Ich praktiziere, weil es mir hilft, mich von meiner besten Seite zu zeigen. Egal, ob ich Ruhe, Energie, Kraft oder Erdung brauche – Yoga holt mich immer dort ab, wo ich gerade stehe. Dort finde ich auch meine Kreativität. Viele der Abläufe in „The Yoga Happy Year“ sind auf meiner Matte durch playful Erkundung entstanden.
Warum unterrichtest du?
Ich unterrichte, weil – so klischeehaft es auch klingen mag – Yoga mein Leben verändert und mich in einigen meiner dunkelsten Zeiten gerettet hat, und ich möchte dieses Geschenk mit anderen teilen. Es ist ein großes Privileg, Menschen dabei zu helfen, sich mit ihrem Körper und Geist zu verbinden, ihre Stärke zu entdecken und Balance in ihrem Leben zu finden. Das Unterrichten bietet mir außerdem eine wundervolle Möglichkeit, mit einer Gemeinschaft in Verbindung zu treten – sei es durch Live-Kurse, meine „Yoga Happy“-App oder unsere Lehrerausbildungsschule, die Alba Yoga Academy.
Erzähl uns von deiner Yoga-Gemeinschaft.
Meine Yoga-Gemeinschaft ist für mich etwas ganz Besonderes – ein Ort voller Freundlichkeit, Unterstützung und Inspiration. Ob es nun die großartigen angehenden Lehrer*innen im YTT der Alba Yoga Academy sind, meine wunderbaren Schüler*innen in der „Yoga Happy“-App oder Menschen, die ich bei Veranstaltungen oder durch meine Bücher kennenlerne. Ich bin immer wieder begeistert von der Stärke und Offenheit der Menschen, mit denen ich in Kontakt komme. Was ich am meisten liebe, ist, wie vielfältig und inklusiv die Gemeinschaft ist – Menschen jeden Alters, jeder Fähigkeit und jeder Herkunft kommen zusammen, um zu wachsen und sich gegenseitig zu unterstützen. Das erinnert mich auf wunderschöne Weise daran, dass Yoga so viel mehr ist als nur die Posen; es geht um Verbindung und gemeinsame Erfahrungen.
Was ist deine Lieblings-Yoga-Pose? Warum?
Es fällt mir schwer, mich zu entscheiden, aber im Moment ist es der „Downward Facing Dog“. Immer wenn ich darin bin, ist es, als käme ich nach Hause – es ist eine Pose, die mir Erdung und Vertrautheit schenkt, egal wo ich gerade in meiner Praxis stehe. Sie ist wie eine Glocke der Achtsamkeit, die mich auf eine wirklich tiefe Weise mit meinem Atem und meinem Körper verbindet.

Was ist dein Motto?
„Mach dir keine Gedanken über Kleinigkeiten“ ist schon seit vielen Jahren mein Motto. Es ist eine einfache, aber kraftvolle Erinnerung daran, die Perspektive zu bewahren und mich auf das zu konzentrieren, was wirklich zählt – sowohl auf der Matte als auch im Alltag.
Was liest du gerade?
Ich LIEBE es zu lesen und versinke am liebsten in einem Buch. Gerade habe ich mit „A Court of Thorns and Roses“ angefangen, weil es mir so viele Leute empfohlen haben.
Du hast beschlossen, deine Vielfliegermeilen einzulösen. Wohin geht die Reise?
Auf die Malediven. Dort hat mir mein Mann einen Heiratsantrag gemacht, daher ist dieser Ort für mich voller glücklicher Erinnerungen. Die friedliche Schönheit des klaren Ozeans und der weichen Sandstrände macht ihn zum perfekten Ort, um neue Energie zu tanken und wieder zu mir selbst zu finden.
Am Flughafen stellst du fest, dass du das Allerwichtigste vergessen hast. Was ist es?
Entweder meine Kinder oder mein Matcha-Tee – beides ist absolut unverzichtbar! Das eine hält mich auf dem Boden, das andere gibt mir Energie. :)
Was wolltest du als Kind werden, wenn du groß bist?
Ich wollte Musikerin werden und habe Flöte, Klavier und Schlagzeug auf hohem Niveau gespielt. Ich habe meine Meinung geändert, denn obwohl ich Musik liebte, hasste ich den Wettbewerbsaspekt daran; er hat mir den Spaß verdorben.
Was ist deine Lieblings-Liforme-Matte?
Das ist eine schwierige Frage, aber ich glaube, ich schwanke zwischen dem Mindful Garden und dem Cosmic Moon. Beide zaubern mir jedes Mal ein Lächeln ins Gesicht, wenn ich sie ausrolle.
Was machst du außer Yoga noch gerne?
Ich liebe es, Zeit in der Natur mit meiner Familie und meinen Hunden zu verbringen – umgeben von Grün fühle ich mich am wohlsten.
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