So machst du die Pflug-Pose (Halasana)

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How to Do Plow Pose (Halasana)
Yoga-Übungen

Die Pflug-Pose (Halasana) kann sich auf die beste Art und Weise ungewohnt anfühlen. Lerne die Hilfsmittel und Anleitungen kennen, die diese beruhigende Umkehrhaltung sicher und machbar machen, sowie die wichtigsten Vorteile, die dich immer wieder dazu bringen, sie zu praktizieren.

Aktualisiert am: 28th January 2026 Veröffentlicht am: 3rd August 2022

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    Viele der Vorteile der Pflug-Pose ergeben sich daraus, dass es sich um eine ungewohnte Haltung handelt. Wenn du deinen Körper in neue Formen bringst, lenkst du die Aufmerksamkeit auf vernachlässigte Bereiche und gibst ihnen die Möglichkeit, sich zu öffnen und zu stärken.

    Aus genau denselben Gründen musst du solche Posen jedoch mit einer gewissen Vorsicht angehen: Vernachlässigte Körperbereiche sind oft anfällig. Bei Halasana bedeutet das, langsam vorzugehen, die wichtigsten Ausrichtungspunkte zu verstehen und Hilfsmittel zur Unterstützung zu nutzen.

    In fließenden Kursen wird die Pflug-Pose vielleicht nur kurz durchlaufen, aber bei längeren Haltephasen solltest du alle Hilfsmittel nutzen, um Komfort und Sicherheit zu gewährleisten.

    Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Pflug-Pose

    1. Leg dich auf den Rücken, die Arme liegen neben dem Körper, die Beine sind angewinkelt und die Knie zeigen zur Decke. Wenn du Decken zur Unterstützung verwendest, leg sie ans Ende deiner Matte, sodass deine Schultern auf den Decken ruhen und dein Hinterkopf auf dem Boden liegt.
    2. Heb deine Füße vom Boden ab und streck deine Beine, sodass sie senkrecht zum Boden stehen.
    3. Spanne deine Bauchmuskeln an, um deine Beine über den Kopf zu führen.
    4. Beuge deine Füße und krümme deine Zehen nach unten, während sie hinter deinem Kopf auf dem Boden aufsetzen. Wenn deine Füße den Boden nicht erreichen, leg dich nah an eine Wand oder stell einen Stuhl hinter deinen Kopf.
    5. Beuge deine Ellbogen und lege deine Hände zur Unterstützung auf deinen Rücken.
    6. Schiebe deine Füße vom Kopf weg, bis deine Hüften über deinen Schultern liegen.
    7. Lass deine Arme auf den Boden sinken. Du kannst sie hinter dem Rücken verschränken oder an den Seiten des Körpers lassen.
    8. Halte die Position für etwa fünf Atemzüge. Um die Übung zu beenden, lass die Hände los, falls sie verschränkt sind, und rolle dich Wirbel für Wirbel ab, bis dein Rücken flach auf der Matte liegt.

    🧘 Tipp von einem Yogi

    „Wenn du den Pflug schon mal ausprobiert hast und gedacht hast: ‚Das ist nichts für mich‘, könnte die Verwendung von Hilfsmitteln die Lösung sein. Eine Wand oder ein Stuhl hinter deinem Kopf hebt den Boden unter deinen Füßen an, was die Pose sofort leichter machbar macht.

    Wenn du deine Schultern mit ein paar gefalteten Decken anhebst, kann das auch deinen Nacken deutlich entlasten.

    Denk daran, dass der Einsatz von Hilfsmitteln kein Schummeln ist; es ist eine Möglichkeit, sicherzustellen, dass du deine Praxis über einen langen Zeitraum hinweg aufrechterhalten kannst – und genau das ist der Schlüssel, um alle Vorteile des Yoga zu erfahren.“

    Grundlagen der Pflug-Pose

    Sanskrit-Bedeutung: Hala (Pflug) Asana (Haltung)
    Yoga-Level: Mittelstufe
    Haltungstyp: Umkehrhaltung
    Kategorie: Rückenstreckung
    Vorsichtsmaßnahmen: Vermeide diese Haltung, wenn du an einem Glaukom oder einer Nackenverletzung leidest.
    Gängige Hilfsmittel:

    • Zwei oder drei Decken, so gefaltet, dass sie etwa so breit sind wie deine Yogamatte.
    • Eine Wand oder ein Stuhl für deine Füße, falls diese den Boden nicht leicht erreichen, wenn du die Arme über den Kopf streckst.

     

    Vorteile von Halasana

    • Dehnt den Nacken und die Wirbelsäule.
    • Stärkt den Rücken und die Rumpfmuskulatur.
    • Öffnet die Schultern und die Rückseite der Beine.

    Wichtige Hinweise zur Ausrichtung

    1. Schultern auf Decken, Kopf auf dem Boden
      Die Decken dienen dazu, deine Schultern anzuheben, damit die Krümmung deiner Halswirbelsäule nicht flach auf dem Boden liegt.
    2. Hüften über den Schultern
      Richte deine Hüften über deinen Schultern aus. Das kann schwer zu spüren sein, also bitte einen Lehrer oder Freund, dir Feedback zu geben.
    3. Blick nach oben, Nacken ruhig
      Halte deinen Blick nach oben gerichtet. Drehe deinen Kopf nicht zur Seite, solange Druck auf deinen Nacken ausgeübt wird.
    4. Stütze deine Füße
      : Halasana basiert darauf, dass deine Füße auf etwas aufliegen. Wenn deine Füße den Boden nicht erreichen, nutze eine Wand oder einen Stuhl als Stütze. Die Füße in der Luft baumeln zu lassen, gehört nicht zur Haltung.

    Tipps für Anfänger zur Pflug-Pose

    • Du kannst deine Knie bei Bedarf leicht beugen.
    • Wenn deine Füße weit vom Boden entfernt sind, nutze eine Wand oder einen Stuhl als Stütze. Es kann ein paar Versuche dauern, bis du den richtigen Abstand gefunden hast; das ist eine Frage von Versuch und Irrtum, also nimm dir Zeit, um es herauszufinden.
    • Wenn du eine Wand benutzt, kannst du mit der Zeit vielleicht deine Füße in Richtung Boden hinunterbewegen.

    Variationen der Pflug-Pose

    Ohrdruck-Pose (Karnapidasana)

    Beuge aus der Pflug-Pose deine Knie, bis deine Schienbeine auf der Matte aufliegen. Zieh deine Knie in Richtung Kopf und übe dabei leichten Druck auf deine Ohren aus.

    Shoulderstand (Salamba Sarvangasana)

    Schulterstand (Salamba Sarvangasana)

    Der Schulterstand kann auf die Pflug-Pose folgen oder umgekehrt. Viele der Ausrichtungspunkte gelten für beide Posen, insbesondere die Ausrichtung der Hüften über den Schultern.

    Wenn du für Halasana Decken verwendest, kannst du diese auch für den Schulterstand nutzen.

    Vorbereitungshaltung

    Beine an der Wand (Viparita Karani)

    Eine eher regenerierende Umkehrhaltung, die die Rückseite der Beine dehnt.

    Gegenhaltung

    Umgekehrte Tischhaltung (Ardha Purvottanasana)

    Öffne deinen Nacken und deinen Brustkorb und lass deine Schultern locker.

    Warum wir die Pflug-Pose üben

    Mit den richtigen Hilfsmitteln ist die Pflug-Pose eine sanfte Möglichkeit, Umkehrhaltungen in deine Yoga-Praxis einzuführen. Diese Posen verbessern unter anderem die Durchblutung und stärken deine Körpermitte. Der Einstieg in Umkehrhaltungen erweitert zudem sanft die Grenzen deiner Komfortzone und eröffnet dir neue Möglichkeiten.

    Häufig gestellte Fragen zur Pflug-Pose

    Ist die Pflug-Pose sicher?

    Ja, bei richtiger Ausführung: Schultern auf gefalteten Decken, Füße abgestützt (auf dem Boden, an der Wand oder auf einem Stuhl) und Kopf in neutraler Position. Lass die Pose aus, wenn du an einem Glaukom oder einer Nackenverletzung leidest oder dir ein Arzt von Kopfüber-Stellungen abgeraten hat.

    Wie führt man Halasana als Anfänger aus?

    Beginne mit 2–3 Decken unter deinen Schultern und platziere eine Wand oder einen Stuhl hinter deinem Kopf, damit deine Füße dort aufliegen können. Bewege dich langsam und versuche, die Hüften über den Schultern auszurichten.

    Wie lange soll ich die Pflug-Pose halten?

    Etwa fünf langsame Atemzüge sind ein guter Anfang; bleib nur länger, wenn du vollständig abgestützt bist und bequem atmen kannst.

    Häufige Fehler bei Halasana, die du vermeiden solltest?

    Der größte Fehler ist, den Kopf zu drehen, während weight auf deinem Nacken liegt. Richte deinen Blick bei Halasana gerade nach oben. Lass deine Schultern auf 2–3 gefalteten Decken ruhen (Kopf auf dem Boden), um die Halswirbelsäulenkrümmung zu erhalten, und stütze deine Füße ab (auf dem Boden, an der Wand oder auf einem Stuhl), damit sie nicht baumeln. Vermeide außerdem, dass die Hüften hinter den Schultern liegen, und überstürze den Ein- und Ausstieg nicht; schieb die Füße nach hinten, um die Hüften über den Schultern auszurichten, atme gleichmäßig und rolle dich Wirbel für Wirbel ab.

    Was sind die wichtigsten Vorteile von Halasana?

    Halasana dehnt den Rücken und baut gleichzeitig sanft Kraft im Rumpf und im Rücken auf, um eine gesunde Beweglichkeit der Wirbelsäule zu unterstützen. Die Pflug-Pose bereitet dich außerdem auf den Schulterstand und tiefere Vorbeugen vor.

    Von Ann Pizer der seit über 20 Jahren Yoga praktiziert und darüber schreibt.
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