Was bedeuten „Parivrtta“ und „Utthita“? 15 gängige Sanskrit-Bezeichnungen für Yoga-Posen

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What do Parivrtta and Utthita Mean? 15 Common Sanskrit Names for Yoga Poses
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Die Sanskrit-Bezeichnungen für Yoga-Posen basieren auf einem Kernwortschatz. Lerne Wörter wie „Parivrtta“ (gedreht), „Utthita“ (gestreckt) und „Ardha“ (halb).

Aktualisiert am: 4th September 2026 Veröffentlicht am: 22nd August 2023

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    Sanskrit-Yoga-Begriffe für Anfänger verstehen

    Yoga-Anfänger bekommen sehr schnell eine Menge neuer Informationen. Bei so einer steilen Lernkurve kann es schwierig sein, sich die englischen (oder deine Muttersprache) Namen der Posen und all die dazugehörigen Details zur Ausrichtung zu merken – ganz zu schweigen von den Sanskrit-Namen.

    Aber irgendwann, wenn du die Sanskrit-Bezeichnungen oft genug gehört hast, wirst du vielleicht bemerken, dass sich darin viele Wörter und Muster wiederholen. Wenn du diese verstehst, kannst du dir die Posen besser merken und bekommst eine tiefere Verbindung zu den Wurzeln des Yoga. Das kann auch sehr hilfreich sein, falls du mal Kurse in einer Fremdsprache besuchst!

    Viele dieser Sanskrit-Begriffe, die Körperteile und -positionen beschreiben, werden dir zweifellos bekannt vorkommen. Sie sind die Bausteine unzähliger Positionsnamen. In den folgenden Beispielen sind die in diesem Glossar enthaltenen Begriffe kursiv gesetzt, damit du sehen kannst, wie die Namen aufgebaut sind.

    Sanskrit-Wurzelwörter

    Adho: Nach unten

    Wird oft mit „Mukha“ kombiniert, was „Gesicht“ bedeutet, um anzuzeigen, dass eine Haltung umgekehrt ist oder nach unten gerichtet ist.

    Beispiel:

    Adho Mukha Svanasana: Herabschauender Hund

    Downward Facing Dog

    Ardha: Halb

    Das bezieht sich normalerweise darauf, dass man eine volle Pose nur zur Hälfte ausführt.

    Beispiel:

    Ardha Padmasana: Halber Lotussitz

    Half Lotus

    Asana: Pose

    Fast jeder Name einer Pose endet mit „Asana“. Asana bedeutet „Sitz“, und da die ursprünglichen Yoga-Haltungen im Sitzen ausgeführt wurden, hat sich der Begriff zu „Pose“ entwickelt.

    Beispiel:

    Sukhasana: Einfache Haltung

    Baddha: Gebunden

    Bezeichnet jede Haltung mit einer Bindung, was normalerweise bedeutet, dass die Arme mit verschränkten Händen um einen anderen Körperteil geschlungen sind.

    Beispiel:

    Baddha Parsvakonasana: Gebundene Seitliche Winkelhaltung

    Bandha: Verschluss

    Ein Bandha ist eine Versiegelung.

    Beispiel:

    Hasta Bandha: Der Handverschluss ist das Siegel, das die Hände in Posen wie dem Herabschauenden Hund mit dem Boden bilden.

    Downward Facing Dog

    Eka/Ekam: Eins

    Dwi: Zwei

    Diese Begriffe beziehen sich in der Regel darauf, ob eine Pose auf einem Bein oder auf beiden Beinen ausgeführt wird. Wenn du Ashtanga praktizierst, kennst du diese Begriffe sicher auch aus der traditionellen Zählweise der Posen.

    Beispiel:

    Eka Pada Rajakapotasana: Einbeinige Königstauben-Pose

    Hasta: Hand

    Beispiel:

    Urdhva Hastasana: Pose der nach oben gerichteten Hände


    Kona: Winkel

    Dieser Begriff wird oft verwendet, wenn die Beine Winkel bilden.

    Beispiel:

    Baddha Konasana: Gebundene Winkelhaltung (Mit „gebunden“ ist hier gemeint, dass die beiden Füße gegeneinander gedrückt werden, um Widerstand zu erzeugen)

    Mudra: Siegel

    Handgesten, bei denen Teile der Finger und Handflächen miteinander verbunden werden, um bestimmte Wirkungen und Bedeutungen zu erzielen.

    Beispiel:

    Anjali Mudra: Ehrerbietungsgeste

    Pada: Fuß/Bein

    Wird oft mit „Eka“ kombiniert, um Posen zu beschreiben, die mit einem Fuß oder Bein ausgeführt werden.

    Beispiel:

    Eka Pada Utkatasana: Einbeinige Stuhlhaltung

    Parivrtta: Gedreht/Rotiert

    Wird vor bekannte Posenamen gesetzt, wenn eine Drehung enthalten ist.

    Beispiel:

    Parivrtta Trikonasana: Gedrehte Dreieckshaltung

    Parsva: Seitlich

    Eine Haltung, bei der du dich zur Seite drehst.

    Beispiel:

    Utthita Parvakonasana: Ausgestreckte Seitenwinkel-Pose

    Salamba: gestützt

    „Salamba“ ist Bestandteil mehrerer wichtiger Yoga-Übungsnamen, wird aber im umgangssprachlichen Gebrauch oft weggelassen.

    Beispiel:

    Salamba Sirsasana: Gestützter Kopfstand

    Sirsa: Kopf

    Beispiel:

    Janu Sirsasana: Kopf-zum-Knie-Haltung

    Supta: Liegend

    Jede Haltung, bei der du auf dem Rücken liegst.

    Beispiel:

    Supta Padangustasana: Liegende Hand-an-Großzehen-Haltung

    Urdhva: Nach oben

    Eine Pose, bei der der Blick nach oben gerichtet ist.

    Beispiel:

    Urdhva Mukha Svanasana: Nach oben schauender Hund

    Utthita: Ausgestreckt, gedehnt

    Viele Posen beginnen mit dem Wort „Utthita“, aber im allgemeinen Sprachgebrauch wird es manchmal weggelassen.

    Beispiel:

    Utthita Trikonasana: Ausgestrecktes Dreieck

    Von Ann Pizer der seit über 20 Jahren Yoga praktiziert und darüber schreibt.
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